Ich fahre oft nach Französisch-Guayana und habe daher auch die beiden ersten Auflagen dieses Reiseführers gelesen. Mit der 3. Auflage hat Conrad neue aktuelle Informationen und Karten hinzugefügt. Auch sind die Fotos jetzt durchgängig in Farbe und der Preis gegenüber der vorherigen Auflage sogar wesentlich niedriger. Aus diesem Grunde kann ich den vorherigen Kommentar von J.M. auch überhaupt nicht nachvollziehen - da bekommt man den Eindruck, dass da jemand diesen Reiseführer einfach nur schlecht reden möchte (warum eigentlich?). Ich finde den Reiseführer informativ und gut geschrieben, da wesentlich persönlicher als die Massenware. Und, na ja, es ist der einzige Reiseführer über diese Region in deutscher Sprache und auch international der einzige aktuelle Reiseführer überhaupt zu Fr.-Guayana. Also mein Urteil: Für jeden, der dorthin möchte ein Muss!

 

Quelle: Amazon (01.03.2019)

Wer nach Französisch-Guayana reisen möchte, braucht unbedingt diesen Reiseführer. F-G ist noch ein richtiger Geheimtipp. Das Buch ist sehr gut strukturiert; alle Informationen sind enthalten, man erfährt hier alles Wissenswerte. Und weil Herr Conrad in F-G gelebt hat, sind die Quellen aus erster Hand, ausführlich recherchiert und umfassend beschrieben. Reisevorschläge sowie reichlich Expertentipps versprechen unvergessliche Erfahrungen und erweisen sich als sehr hilfreich für die Urlaubsvorbereitung. Weiter gibt es: praktische Planungstipps sowie diverse nützliche Reiseinformationen wie etwa die beste Reisezeit, Unterkunftsmöglichkeiten, etc.

Quelle: Amazon (08.01.2019)

Der Bildband mit Titel „Drei Gesichter-Trois Faces-Three Faces“ des Fotografen Christian Holveck und des Fotografen und Schriftstellers Bernhard Conrad ist kein Buch für zwischendurch. Conrads Texte und Holvecks Bilder sind einfühlsam und tiefgründig, Produkte ihrer Gedankenwelt. Manch Visionen gibt es in den Darstellungen zu entdecken, die auch zum Nachdenken anregen sollen. Und wer Fantasie mitbringt, kann mühelos in eine andere Welt eintauchen. Es ist ein Werk der besonderen Art, Realität steht Visionen gegenüber. Vermutlich wird sich aber der Leser erst einmal das Inhaltsverzeichnis vornehmen. Und er wird dabei die kreative Aufteilung des 119 seitigen Buches bestaunen. Es ist das Ergebnis der gemeinsamen, jahrelangen Arbeit der Akteure. Sie haben für das umfangreiche Werk ihre unterschiedlichen Schöpfungen in ein einheitliches Zusammen vereint. Von der Druckerei Books on Demand, Norderstedt, wurden das herzige Gedankengut und die ansprechenden Abbildungen auf hochwertiges Papier gedruckt und mit einem  qualitätsvollen Einband versehen. Der Bildband hat drei Gesichter, so wie der Titel lautet. Aber vor allem kommen die Beiträge von Holveck und Conrad von Herzen; die künstlerische Gestaltung der Fotos und die feinfühligen Schriften. Zusammen bilden sie eine Einheit. „Die ‚Drei Gesichter‘ das sind die exemplarischen Darstellungen der Facetten unseres Lebens: Geburt und Tod, Lachen und Weinen, Freude und Wut“, erklärt der Autor Bernhard Conrad. Das Erste Gesicht heißt „Eine leichte Verfremdung“. Holveck präsentiert hier Infrarotfotos von Natur- und Kunstobjekten in schwarz-weiß. Diese dienten Conrad als Anregung, die entsprechenden Texte zu schreiben. Das Zweite Gesicht beinhaltet den „Vulkan la Fournaise“, die Entstehung der Insel La Réunion, der Trauminsel im Indischen Ozean. Holveck veröffentlicht 13 Farbfotografien von Vulkanausbrüchen des Piton de la Fournaise auf Réunion und Conrad erzählt dazu eine psychologisch dramatische Geschichte. „Die Fotos zeigen die Entdeckung dieses einzigartigen Ortes und erinnern an die Ausbrüche zwischen 2002 und 2005“, schreibt Conrad. Und fasst zusammen: „Willkommen am Zentrum der Erde.“ Gesichter zeigten am meisten von den Menschen. Sie offenbarten das Leben, die Hoffnungen und Ängste, die Freude und die Trauer, hat Schriftsteller Conrad beobachtet. Auch, dass sich die Gesichter des Karnevals in Französisch-Guayanas oftmals hinter Masken versteckten, die nur eine Sicht auf die Augen zuließen. „Tauchen Sie in Gesichter ein, wie man sie in der modernen Welt kaum noch findet! Entdecken Sie die Wahrheit des Blicks!“, fordert Conrad den Leser im Teil „Drittes Gesicht“ auf. Aufgrund der Dreiteiligkeit kommt einem der Gedanke, den Bildband mit einem Triptychon, einer speziellen Kunstform, zu vergleichen. Denn auch das Werk von Holveck und Conrad hat eine Dreiteiler-Funktion. Seit Jahrhunderten baut man beispielsweise bei Bildern auf den Effekt, dass ein Motiv anziehender wirkt, wenn es in drei Teile aufgeteilt wird. Diese Dreiteilung lässt sich wunderbar als Gestaltungselement einsetzen. So kann zum Beispiel ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln gezeigt werden. Aber typisch für ein Triptychon ist auch, dass zum einen die einzelnen Bereiche selbstständige Bilder darstellen, aber zum anderen ihre Abbildungen dennoch zusammengehören.

 

 

Rosi Israel, Reporterin

 


Während das Leben ein Fangspiel mit der Welt ist, sind die Fotografen Zauberer, die im Stande sind, ihren Lauf aufzuhalten und ins "Gesicht" dieser Welt hineinzuschauen.

 

Quelle: Tageszeitung "Visokni Zamok", L'viv, Ukraine 


Begegnung der besonderen Art

Autor: Rosi Israel

(...) Conrad berichtet von der Zeit der Sklavenaufstände in Suriname, aber auch über Indianerstämme und das Raumfahrtzentrum Guayana.

Geschichten mit fiktivem Beiwerk

Das aktuelle Buch "Zwischen Ariane, Merian und Papillon - Geschichten aus Französisch-Guayana und Suriname" beinhaltet Geschichten, die Conrad selbst erlebt oder erzählt bekommen hat. Diese hat er gegebenenfalls mit fiktivem Beiwerk geschmückt. Das Kapitel "Die Rettung" schildert beispielsweise die Rettungsaktion einer Schildkröte. "Die hat genauso stattgefunden", erklärt der Autor.

"Eine Begegnung der besonderen Art" handelt von einer Kreolin. Weil auch in Deutschland der Fastnachtsauftakt vor der Tür steht, las Conrad über den Karneval in Französisch-Guayana. Diese Zeit - vom 11. November bis Aschermittwoch - sei etwas Besonderes. Nicht nur wegen der ausgefallenen Kostüme und der Musik. Die Touloulous seien die Hauptpersonen.

Maskiert und verkleidet tanzten sie durch die Straßen, um später ihren erotischen Spaß zu haben. Sie bezirzten die Männer, die keinesfalls die Masken der Frauen heben dürften. "Chez Nana", das Fest der Frauen, las Conrad vor und fügte hinzu: "Wollen wir nun der ,Belle Ti Touloulou' in ihr Abenteuer der Nacht folgen."

 

Quelle: Südhessen Morgen, 28.10.2017

 


 

Arno: Schönes Buch
Gute Vorbereitung für unsere Reise. Wir suchten Informationen im Vorfeld einer Reise nach Surinam. Die Reise hat sich gelohnt. Das Land ist erst wenig touristisch erschlossen. Die Einwohner sind freundlich. Der Besuch des Dschungels und des Regenwaldes ist ein Erlebnis.
Quelle: Amazon (07.12.2017)

Haw: Schon recht alt, aber immer noch sehr hilfreich

Auch wenn es inzwischen Rezensionen gibt, die sich am Alter des Buches stossen, so ist es doch der einzige Reiseführer in Deutsch, der sich mit dem Land einigermaßen aktuell beschäftigt. Leider ist das Buch nicht immer lieferbar, daher als Ergänzung für Hintergrundinfos sehr zu empfehlen: Bernhard Conrad (Hrsg.), "Zwischen Ariane, Merian und Papillon", ISBN: 978-3734798146 (auch als ebook erhältlich).
Quelle: Amazon (27.09.2017)

Haw: Immer noch hilfreich, wenn auch schon älter 

Obwohl schon einige Jahre alt, so ist der Reiseführer immer noch hilfreich. Leider ist er aber nicht immer verfügbar. Daher als zusätzliche Empfehlung für Hintergrundinfos: Bernhard Conrad (Hrsg.), "Zwischen Ariane, Merian und Papillon", ISBN 978-3734798146 (gibt es auch als ebook). Zu Suriname sind die Werke von B. Conrad sowieso die Einzigen in Deutsch, die noch als aktuell zu bezeichnen wären.
Quelle: Amazon (27.09.2017)

Prof. Dr M.H.G. van Kempen, Bijzondere leerstoel Nederlands-Caraïbische Letteren vanwege de Maatschappij der Nederlandse Letterkunde, met steun van het Koninklijk Instituut voor Taal-, Land- en Volkenkunde (KITLV) en de Stichting Framer Framed , Universiteit van Amsterdam, Faculteit Geesteswetenschappen

 

Zwischen Ariane, Merian und Papillon – Geschichten aus Französisch-Guayana und Suriname is een bundel verhalen van de inheemsen uit de drie Guyanaʼs, vertaald in het Duits door Bernhard Conrad. De bundel bevat twee afdeling: Französisch-Guayana en Suriname. In de laatste afdeling staan verschillende bijdragen van de Karaïeb Nardo Aluman. Dit boek is een nieuwe uitbreiding van de al eeuwenlange belangstelling van Duitsers voor de Guyanaʼs en Suiname in het bijzonder. Op het moment werkt Carl Haarnack aan een proefschrift om al die – merendeels totaal onbekende – boekuitgaven uit de 17de, 18de en 19de eeuw in kaart te brengen.

Quelle: werkgroep caraibische letteren (14.02.2016)

 

 


Suriname
Ringelreihen im Regenwald
Von Helgard Below aus Goejaba    -    14. Juni 2015 - 05:00 Uhr

(...)

Literatur
Der einzige deutschsprachige Reiseführer ist „Suriname und das Welterbe Paramaribo“ von Bernhard Conrad (Aragon Verlag, 39,90 Euro).

Quelle: Stuttgarter-Zeitung.de


AF: Exzellent

Über Französisch-Guayana gibt es so gut wie nichts. Umso mehr ist das Buch ein praktischer Führer durch das Land. Bernhard Conrad hat ganz offenbar nicht nur eine profunde Kenntnis des Landes, sondern auch eine Liebe dazu entwickelt. Der für einen Reiseführer ungewöhnlich hohe Preis ist trotzdem gerechtfertigt durch den hohen Aufwand bei der Erstellung, beim Zusammentragen der Fakten, durch die vielfältige Information und das Nischen-Dasein des Landes. 336 Seiten geballtes Wissen, ein erstklassiges Buch. Dank an den Autor.

Quelle: Amazon (06.12.2012)


Reisefuzzy: Perle am Amazonas

Auch wenn das kleine Land am Amazonas lange niederländische Kolonie war, kennt es in Europa kaum einer. Wie schade. Bernhard Conrad macht einem Lust auf dieses inzwischen unabhänige Land, das - noch - mit viel unberührter Natur lockt. Und es ist das einzige und erste Buch über das Land Sibylle Merians. Das Buch ist übrigens durchaus lieferbar, im Zweifelsfall beim Verlag in Moers.

Quelle: Amazon (10.06.2012)

 

 


Reisefuzzy: Es geht auch besser

Seit August 2011 gibt es eine neue, sehr verbesserte Ausgabe mit vielen exklusiven Karten aus dem Land am Rand des Amazonas, das immer noch ein Schattendasein führt. Zu Unrecht. Das neue Buch ist gut.

Quelle: Amazon (20.01.2012)

 

 


Reisefuzzy: Informativ und spannend

Dass der Auto sich in dem südamerikanischen Land bestens auskennt, hat er schon in dem ersten Buch bewiesen. In der Neuauflage sind viele Detailkarten aus dem südamerikanischen Land dazugekommen, die man sonst nirgendwo findet. Dazu noch die guten und umfangreichen Sachtexte und Hintergrundinformationen. Das Buch ist durchaus lieferbar.

Quelle: Amazon (19.01.2012)


Ein Kunde: Teilweise sehr ausführlicher Reiseführer

Da es über Französisch Guyana in deutscher Sprache sehr wenig Reiseliteratur gibt, bleibt einem eigentlich sowieso keine andere Wahl, und diese ist gar nicht schlecht. Der Führer ist sehr ausführlich gehalten und läßt eigentlich keine Wünsche offen. Von der Historie bis zur modernen Raumfahrt ist alles dabei. Wer in den Regenwald will, sollte sich selbstverständlich noch weitere Informationen suchen, denn zu diesem Thema gibt es noch einiges mehr zu sagen. Ansonsten ein sehr rundes Bild. Da der Leser wahrscheinlich ja erprobt im Bezug auf Individualreisen ist, werden auch auf, in dieser Hinsicht gängige und bekannte Ratschläge, verzichtet.

Quelle: Amazon (28.07.2000)